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Förderkriterien

Voraussetzung für eine Förderung ist die Er­füllung folgender Kriterien:

  • eine mindestens 30%ige Eigenbeteiligung –
    ggf. auch durch Teilnehmerbeiträge
  • frist- und formgerechte Antragstellung nach
    Ziffer 2

 
 
 

Aus der Förderungszusage ergeben sich nachstehend aufgeführte Verpflichtungen:

  • Teilnahme der Leistungsempfänger an der Präsentationsveranstaltung in Preetz mit Vorstellung der zu fördernden Projekte
  • Verpflichtung der Leistungsempfänger zur Vorlage eines Abrechnungsnachweises (Schlussrechnung) nach Durchführung des Projektes
  • Vorlage eines Projekt- bzw. Tätigkeitsberichts ab einer Förderhöhe von 1.000,00 €

 

Alle Kirchengemeinden sowie Dienste und Werke in Schleswig-Holstein und Hamburg sind berechtigt, eine Anschubfinanzierung bei der „Stiftung Gertrud“ zu beantragen. Die Projekte werden maximal drei Jahre unterstützt. Jeweils bis zum Reformationstag (31. Oktober d. J.) müssen die Anträge mit detaillierter Projektbeschreibung und Finanzierungsplan eingereicht werden.

 

Preisverleihung

„Gertrud"-Präsentationsveranstaltung 2017

In diesem Jahr hatte der Vorstand der Stiftung Gertrud die Qual der Wahl. 28 Bewerbungen galt es auf ihre Förderungswürdigkeit hin zu prüfen. Die Vielfalt der Ideen und deren unterschiedliche Fokussierung zeigen dem Stiftungsvorstand jedes Jahr aufs Neue, dass gute Ideen in den Gemeinden vorhanden sind und finanzielle Unterstützung zur Realisierung benötigt wird.

 

Die Stiftung Gertrud unterstützt in diesem Jahr 20 Projekte christlicher Jugend- und Gemeindearbeit in Schleswig-Holstein und Hamburg mit knapp 29.000 €.

 

 

 

Die Stiftung, die im Jahr 2001 von einem älteren Ehepaar, das ungenannt bleiben möchte, gegründet wurde hat seinen Namen von deren "Patentante Gertrud". Sie will keine Haushaltslöcher stopfen, sondern Mut zu neuen Wegen machen und missionarische, diakonische, kulturelle sowie gemeindepädagogische Projekte unterstützen. Die Stiftung versteht sich als Partner für unkonventionelle, kreative und neue Ideen.

 

 
 

Zu der Präsentationsveranstaltung hatten der Geschäftsführer der Stiftung, Norbert Brandenburg, und der Vorstandsvorsitzende Erich Faehling, Propst des Kirchenkreises Plön-Segeberg, am 25. Februar 2017 ab 15 Uhr in das Haus der Diakonie, Am Alten Amtsgericht 5 in Preetz eingeladen. 

 

 

In diesem Jahr gehören zu den geförderten Projekten drei Zirkusprojekte, in denen Alt und Jung zusammengebracht werden. Eines ist das "Traumfresserchen" der Tabita KG aus Ottensen/Othmarschen, das zweite ist "ABRAX KADABRAX" des Jugendpfarramtes in der Nordkirche vom Koppelsberg in Plön, ein generationsübergreifendes kulturelles Angebot, sowie als Drittes "Watt´n Zirkus! Dort wird unser Mund voll Lachens" sein des Ev. Kinder- und Jugendbüros Nordfriesland.

 

 

 

 

 

Die Stiftung will Gemeinden sowie Diensten und Werken Mut machen zum Experiment, nachahmenswerte Ideen propagieren und auf diese Weise den Gemeindeaufbau fördern.

 

 "Es ist wichtig, hervorzuheben, dass viele gute Initiativen ohne den Einsatz privater Spenden und Fördermittel gar nicht zustande kämen“, betont Vorstandsmitglied Norbert Brandenburg. Er weist darauf hin, dass die großzügige Zur-Verfügung-Stellung von Kapital in Form der Stiftung diese Förderung ermöglicht, dass aber auch die schwierige Zinsertragslage die Ausschüttungssumme in den nächsten Jahren nicht erhöhen wird.