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Die Gründungsgeschichte

Die Gründungsgeschichte der STIFTUNG GERTRUD ist einzigartig. Ein Ehepaar aus der Nordkirche, das anonym bleiben möchte, hat dem Kirchenkreis Plön (jetzt Plön-Segeberg) 1,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Weil dieses Ehepaar im Leben immer mit viel Glück, Liebe und Freude gesegnet war und auch finanziell nie Not gelitten hat, wollte es andere an seinem Glück teilhaben lassen und gründete im Jahre 2001 die Stiftung Gertrud.

Mit diesem Geld wollte es die Möglichkeit schaffen, in der Kirche etwas Besonderes zu bewegen, zu mobilisieren. Dem Stifterpaar liegen drei Bedingungen am Herzen:

  • die eigene Anonymität
  • die Stiftung soll sich zu 51 Prozent der Jugendarbeit widmen
  • der Vorstand muss bei der Mittelvergabe generell einstimmig entscheiden

Wie kommt die Stiftung zu ihrem Namen?

  • Gertrud hieß die Patentante der Stifterin. Gertrud Freytag (*1897  †1977) hat, wie viele andere Frauen ihrer Generation auch, mit Tatkraft, Herzensgüte und Bescheidenheit die Herausforderungen ihrer Zeit angenommen.

    Sie hat nie resigniert angesichts von Krieg und Gewalt, Unrecht und Zerstörung, sondern als eine der vielen stillen Heldinnen jener Generation ihre Familie zusammengehalten und ihr so die Kraft zum Neuanfang gegeben.

    In einer Zeit, in der Resignation und Selbstmitleid viele Menschen in Kirche und Gesellschaft lähmen, will die STIFTUNG GERTRUD an diesen widerstandsfähigen Geist erinnern und Mut machen, mit Phantasie und Risikobereitschaft die Herausforderungen unserer Zeit anzunehmen und Kirche und Gesellschaft aktiv zu gestalten.